06.11.2009 | 18 Uhr | Institut für Soziologie | Münster
Nach drei Jahrzehnten islamischer Diktatur brodelt es gewaltig im Iran. Auslöser für den massenhaften Protest von Millionen von Menschen war der all zu offensichtliche Wahlbetrug, der den Präsidenten Ahmadinejad in seinem Amt bestätigen sowie die Stabilität des Regimes insgesamt festigen sollte. Vielen Menschen im Iran geht es aber um weit mehr als um Neuwahlen. Sie fordern ein Ende des auf der Sharia basierenden Tugendterrors, sie kämpfen für den Sturz der “Islamischen Republik”. Mit
der Veranstaltung möchten wir eine Analyse der islamischen Diktatur vornehmen und einen genaueren Blick auf die verschiedenen oppositionellen Strömungen werfen. Ferner wird die enge wirtschaftliche Verflechtung deutscher Unternehmen mit dem iranischen Regime sowie die diesbezügliche deutsche Außenpolitik beleuchtet und die Frage aufgeworfen, wie eine praktische Solidarität mit den Prostesten im Iran aussehen kann.
Mehr lesen: http://muenster.antifa.net/al/?p=318
Literatur:
Peyman Javaher-Haghighi
Iran, Mythos und Realität
Staat und Gesellschaft jenseits von westlichen Sensationsberichten
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Podiumsdiskussion: Der Iran zwischen religiöser Diktatur und Revolte
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